Über uns

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Das „Neue Kammerorchester Wedding“ (NKW) ist ein bis zu 60-köpfiges Sinfonieorchester aus Berliner MusikliebhaberInnen und rechtsförmig ein Ensemblekurs der bezirklichen Musikschule Fanny Hensel, Berlin – Mitte. Es wurde von Peter Röbke vor ca. vierzig Jahren an der damaligen Musikschule Berlin-Wedding gegründet. Zwischen 1994 und 2017 arbeitete und konzertierte es unter der Leitung von Jürgen Peters. Seit Ende 2017 hat David Bui die Orchesterleitung übernommen.
Seine Mitglieder sind erwachsene, nichtprofessionelle und instrumental fortgeschrittene Musikversessene, die sich wöchentlich zu Proben und zwei- bis dreimal jährlich zu Probenwochenenden und Konzerten zusammenfinden, aus allen Teilen Berlins und dem Umland stammen und nur in Minderheit InstrumentalschülerInnen der Musikschule Fanny Hensel sind.

Das Orchester probt und spielt nicht nur Werke des gewohnten Repertoires für Kammer- und Sinfonieorchester – dabei mit Vorliebe auch eher selten Gehörtes oder frisch  Aufgebürstetes – sondern auch groß besetzte Werke ausschließlich für Blas- oder Streichinstrumente, chorsinfonische, musikdramatische (Oper) und sogenannte „leichte“ Musik. Unsere SolistInnen entstammen zumeist dem Kollegium der Musikschule Fanny Hensel, aber auch andere Gäste und Orchestermitglieder treten gelegentlich in dieser Funktion auf.

Der musikalische Leiter, die Leiterin der Bläsersektion Grace Flindell, der Konzertmeister Stefano Macor und die Vorspielerin der Violoncello/Bassgruppe Susanne Wohlleber sind Lehrkräfte der Musikschule Fanny Hensel, die sich als gemeinsames Leitungsteam verstehen und miteinander die Probenarbeit gestalten. Die Programmauswahl wird unter beratender Mithilfe des Leitungsteams von den Orchestermitgliedern vorgenommen.

Das NKW hat sich von einem ursprünglich reinen Streichorchester in den letzten zwanzig Jahren zu einem (kleineren) Sinfonieorchester entwickelt, das auch vor ausgesuchten – und MusikliebhaberInnen zugänglichen – Sinfonien und Konzerten der großen Wiener Klassiker (Haydn,  Mozart, Beethoven, Schubert) nicht zurückschreckt und beispielsweise auf dem besten Wege ist, alle vierundzwanzig ‚Pariser’ und ‚Londoner’ Sinfonien Josef Haydns sowie alle Orchesterouvertüren Franz Schuberts gespielt zu haben.

Es sucht ständig neue Mitglieder in den Streichergruppen und würde sich in besonderem Maße freuen, auch Sie, die sie kundig Violine, Viola, Cello oder Kontrabass spielen und in einem engagierten, aufgeschlossenen und „konkurrenzbefreiten“ Orchester spielen wollen, begrüßen zu dürfen.

(Jürgen Peters)